Rostgans

Ruddy shelduck with yellow neckband

Rostgans H4 in der Hand (Foto: Guido Keijl).

Bevor 2013 wurde spekuliert über die Herkunft der vielen mausernden Rostgänsen auf dem Eemmeer, einer der Seeen zwischen den Provinzen Flevoland und Utrecht/Gelderland. Bis zu 800 mausernde Rostgänse wurden hier gezählt. Mauserbestände gibt es zudem in anderen Gebieten, z.B. im Delta des flusses IJssel bei Zwolle und im IJsselmeergebiet. Bis jetzt wurde immer vermutet dass die Vögel alle von Gefangenschafts Flüchtlingen stammen. Auf jeden Fall ist der Mauserbestand weit größer als der niederländische Brutbestand. In Teilen Deutschlands aber, ist die Art auf dem Vormarsch. Ein wilder Herkunft kann auch nicht ganz ausgeschlossen werden. Rostgänse sind heimisch in der Schwarzmeerregion, sowie in  Russland und Kasachstan. Auch gibt es ein Restvorkommen in Südosteuropa.
 
Um zu klären wo die Mauservögel in den Niederlanden herkommen, wurde 2013 ein Beringungsprogramm gestartet. Dieses Programm wird von der niederländische AG Rostgans organisiert (Ruud van Beusekom, Sjoerd Dirksen, Ton Eggenhuizen, Dick Jonkers, Kees Koffijberg, Erik Kleyheeg & Frank Majoor). Juli 2013 wurden von den 827 Rostgänsen 49 gefangen und mit gelben Halsringen markiert. Einige Vögel wurden auch mit GPS-Sender ausgestattet. Zudem wurde ein lokales Brutpaar in der Provinz Limburg beringt. Die Beringung wurde 2014 fortgesetzt. Die in 2014 verwendete Halsringe sind etwas grösser als die in 2013, und somit besser abzulesen.
 

 

Gelber Halsring mit Schwarzen Kodes (H4)
 
Niederlände 2013
 
 

 

 
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Rostgans mit gelben Halsband N5 (Foto: Werner Wolf).